Verbraucher geben pro Jahr weltweit ca. 374 Mrd [1]. US-Dollar für Snacks aus, wobei der Löwenanteil des Umsatzes nach wie vor auf Europa und Nordamerika entfällt. Die Märkte mit dem stärksten Wachstum befinden sich jedoch in Entwicklungsländern in den Regionen Asien-Pazifik, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika. Ein rascher Ausbau der Produktion kann sich hier als schwierig erweisen. Insbesondere bei Keksen und Kräckern, die zerbrechlich und inhomogen sind und zudem eine hermetische Verpackung zum Schutz vor Feuchtigkeit benötigen, existiert keine Universallösung.

Darüber hinaus bieten moderne Verpackungsmaschinen einen Automationsgrad, der weit über die bloße Platzierung des Produkts in einen Behälter hinausgeht. Automatische Verpackungsmaschinen bieten heutzutage Funktionen für vorbeugende Wartung, liefern Daten zur Leistung und Berichte zu Effizienz und Durchsatzanalysen. Ihre Bedienung erfolgt über integrierte Touchscreens mit modernster programmierbarer Software, durch die ein Wechsel zwischen voreingestellten Packungsgrößen und -formaten mit minimalem Zeitaufwand möglich wird.

Um Snack-Hersteller beim schnellen Ausbau der Produktion zu unterstützen, haben wir eine Checkliste mit Aspekten zusammengestellt, die bei der Auswahl eines Verpackungstechnik-Lieferanten zu beachten sind. Es gibt eine Reihe grundlegender „Best Practices“ für einen effizienten Entscheidungsfindungsprozess:

  • Suchen Sie nach einem Unternehmen, das für Innovation und Erfahrung bekannt ist – dies gilt insbesondere für den Snack-Bereich. Der richtige Zulieferer wird über Fallstudien und Kundenreferenzen, die für Ihr Produkt relevant sind, verfügen. Während der Verhandlungen bietet ein seriöser Zulieferer auch Schulungsprogramme für Bediener- und Wartungspersonal sowie einen umfassenden Kundendienst einschließlich Ersatzteilbeschaffung und Support durch Servicetechniker an.
  • Erleben Sie die Maschinen in Aktion – der Besuch bei einem potenziellen Zulieferer ist wichtig, da er Ihnen Gelegenheit gibt, sich selbst von der Robustheit und Benutzerfreundlichkeit der Systeme zu überzeugen. Die meisten Systemanbieter bieten nur allzu gern eine Werksbegehung an, bei der auch Probeläufe mit Ihrem Produkt durchgeführt werden.
  • Machen Sie Ihr System zukunftssicher – angesichts der sich stetig wandelnden Trends und Verpackungsvorlieben für Lebensmittel sollten Sie sich auch über mögliche zukünftige Anforderungen Gedanken machen. Könnte sich das Verpackungsformat ändern? Benötigen Sie saisonal bedingt höhere Geschwindigkeiten und Produktionskapazitäten? Besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein neues Produkt auf dieser Produktionslinie einführen? Wählen Sie eine Maschine, die sich an Ihre Anforderungen anpasst und Ihnen Flexibilität für die Zukunft bietet.
  • Fragen Sie Ihr Produktionsteam – über die Anschaffung von Anlagen wird in der Regel auf Ebene der Geschäftsführung entschieden, doch auch Techniker sowie Mitarbeiter aus Wartung und Produktion sollten unbedingt in den Entscheidungsprozess eingebunden werden.Denn diese Mitarbeiter haben tagtäglich mit den Maschinen zu tun und kennen sich am besten mit den Schwierigkeiten aus, die ein unzuverlässiges Verpackunssystem mit sich bringt. Die Einbindung dieser Mitarbeiter in den Auswahlprozess erhöht die Chancen auf eine breite Akzeptanz der Maschine nach erfolgter Installation.
  • Entscheiden Sie nicht nur nach Kostengesichtspunkten – die Verpackungsmaschinen verschiedener Hersteller können sich in Bezug auf Aufbau, Spezifikationen, Qualität und Preis erheblich unterscheiden. Der höhere Preis eines Anbieters bietet jedoch möglicherweise mehr Optionen, höheren Mehrwert und letztendlich geringere Gesamtbetriebskosten. Wenn Sie automatisch die günstigere Maschine wählen, kann Sie diese Entscheidung auf lange Sicht teuer zu stehen kommen. Dann wenn mangelnde Zuverlässigkeit und Leistung Ihre Produktionskapazität beeinträchtigen.

Wenn Sie in Verpackungstechnik investieren, müssen Sie sich darauf verlassen können, dass der gewählte Partner seine Versprechen einhält und im Rahmen einer langfristigen Geschäftsbeziehung entsprechenden Support bietet. Proaktive, erfahrene Lebensmittelhersteller, deren Handeln auf Innovationen und vorausschauende Planung ausgerichtet ist, werden sich daher für einen Anbieter entscheiden, der für seine Qualität bekannt ist und eine gesunde Erfolgsbilanz aufweisen kann.

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